MISSION FERIENSPASS - KOMM WIR REISEN MIT DER ZEITMASCHINE

 

Wenn dieses Lied am Abend erklang, wussten die 26 Teilnehmer der diesjährigen „Mission Ferienspaß“ genau, was passiert. Unsere blinkende und qualmende Zeitmaschine war auf Betriebstemperatur, bereit um uns zusammen mit Doc Braun in eine neue Zeit zu bringen.

 Doch der Reihe nach:

 Als am 08. August die Kinder im beschaulichen Heiligkreuzsteinach anreisten, wusste noch keines so genau, was sie eigentlich dieses Jahr erwartet. Das sollte sich bald ändern.

Nachdem die Zimmer bezogen und das Haus und die Umgebung erkundet worden waren, gab es am ersten Abend die Möglichkeit, sich bei lockeren Spielen etwas besser kennenzulernen, bevor wir zum ersten Mal durch die  Zeit reisten. Doc Braun (ein etwas verrückter Wissenschaftler mit weißem Kittel und noch weißeren Haaren) musste dazu immer in seine eigens entwickelte Zeitmaschine einsteigen – mit nicht immer gutem Ende, wie sich manchmal herausstellte.

Unser erster Stopp führte uns ins antike Griechenland, genauer gesagt zu den olympischen Spielen. So durften sich alle in verschiedenen Disziplinen bei der „Olympiade der Elemente“ miteinander messen, bevor es am Abend zu einem olympischen Spieleabend kam.

Unsere Zeitmaschine bescherte uns einen ziemlich großen Sprung – wir landeten im Jahr 2247.

Da wir nicht vergessen wollten, wo wir denn nach zwei Wochen überall gewesen sind, bauten wir uns zuerst einmal Zeitreiseuhren, auf denen jeden Tag ein passendes Symbol hinzugefügt wurde.

Beim Activity-Abend musste zuerst ein ziemlich futuristischer Parcours bewältigt werden, bevor man seine Aufgaben bekam.

Unsere Zeitmaschine spielte nun etwas verrückt. Wir wussten nicht genau, wo wir gelandet waren, denn am nächsten Tag hieß es „Jungs gegen Mädels“. So standen unser traditionelles Stratego im angrenzenden Wald und auch das Abendprogramm ganz im Zeichen des „Geschlechterkampfes“.

Da es ein wenig Zeit brauchte, um die Zeitmaschine zu reparieren und der nächste Tag wettermäßig auch eher nass war, unternahmen wir einen Ausflug zu einem Indoor-Spielplatz – ein Riesenspaß nicht nur für die Teilnehmer!

Die nächste Station unserer Zeitreise führte uns (bei bestem Wetter) zurück zu den alten Römern – und damit auch zu Gladiatoren und Wettkämpfen wie zum Beispiel Bogenschießen oder Netzfangen. Wie auch damals üblich bereiteten wir an diesem Tag unser Abendessen über dem Feuer zu, denn unser Küchenteam heizte den Grill an, bevor am Abend dann der große Markt der Möglichkeiten mit allerlei Angeboten und Vergnügungen wartete.

Doch keine Zeit zum rasten, wir mussten ja weiterreisen. Am nächsten Tag fanden wir uns nach unserem BEP (BibelErlebnisProgramm), bei dem es dieses Jahr um den Propheten Elia, die Stärke unseres Gottes und vielen Wetten (z.B. Wetten dass mein Gotte echt stark ist...) ging, bei den Piraten wieder. Und jeder anständige Pirat hat natürlich auch eine Schatzkarte. Unsere Karte wurde leider in alle Winde und Wälder verstreut und so mussten wir die einzelnen Teile zuerst einmal wiederbekommen um uns dann über den Inhalt der Schatzkiste hermachen zu dürfen.

Einem erneuten technischen Defekt der Zeitmaschine war es geschuldet, dass wir tags darauf auf einer Schokoinsel landeten. Bei herrlichem Sonnenschein mussten wir bei den Wasserspielen die „Schokoladensoße“ (andere nennen es auch Matsch) mit eigenen Ideen in ihre beiden Bestandteile trennen. Auch beim Essen und am Abend drehte sich alles um die süße Leckerei.

Vom süßen Leben im Schokoladenland wurden wir in ein „Leben ohne Nix“ katapultiert. Und wie das nun mal so ist, wenn man nix hat, erarbeiteten wir uns an diesem Tag alles selbst, angefangen vom Laufen lernen über den Bau einer Hütte aus Ästen und Zweigen bis hin zu einem Lagerfeuer.

Bei unserem letzten Stopp führte uns die Zeitmaschine zurück in die Steinzeit. Doch ging es nicht darum, in Höhlen zu hausen, sondern um Tauschgeschäfte. Wir besuchten das Dorf und mussten mit mehreren Gruppen versuchen, innerhalb einer Stunde aus einer Büroklammer etwas möglichst wertvolles zu ertauschen (ein neues Dampfbügeleisen war nur ein Beispiel dafür).

Nach diesen elf spannenden und aufregenden Tagen ging es wieder zurück ins Jahr 2016 – die Freizeit neigte sich dem Ende zu. Doch auch der letzte Abend wartete mit einem (bei uns noch nie da gewesenen) Highlight auf: Nachdem wir einen Film angeschaut hatten, übernachteten wir alle zusammen in einem Raum. In Decken und Schlafsäcke gemummelt genossen wir den letzten Abend.